Bewerbungsfoto: Das ist meine Marke

Ob Online oder Printbewerbung als erstes fällt der Blick auf das alles Entscheidene. In Sekunden stellt der Recruiter fest, vermittelt mir das Bewerbungsfoto eine Botschaft, der zur ausgeschriebenen Stelle passt. Wir geben in diesem Artikel Tipps und Tricks wie man das Bewerbungsfoto optimal gestalten kann und wie man seine persönliche Marke transportiert. Katia Klapproth wird dazu noch ein paar technische Tips mit auf dem Weg geben.

Wahl der Kleidung:

Die Wahl der Kleidung ist entscheidend. Kennen wir nicht alle den Einheitsbrei der Anzugträger und Trägerinnen. Natürlich geht man zum Fototermin nicht mit Flipflops und Sommerkleid, aber ein bisschen mehr Farbe und Ausdruck darf schon sein, besonders wenn der angestrebte Job es hergibt. Am besten farbige Details mit einer Grundfarbe kombinieren. Beim Mann darf es ruhig ein schönes trendiges Hemd sein und bei der Frau eine farbige Bluse oder Shirt. Vorsicht bei Tüchern und zuviel Schmuck, dies sieht im Foto immer unnatürlich aus.

Frauen traut Euch! Ruhig mal die Blümchenbluse kombiniert mit einer tollen Hose. Die Blümchen stehen schon lange nicht mehr für Biederekeit sondern sind ein Zeichen neuer weiblichen Emanzipation. Liebe Hosenanzugträgerinnen bitte, wenn es schon einer sein muss, einen modischen Schnitt ausgefallener als zu langweilig.

Für die Herren gilt keine zu stark gemusterten Krawatten und die Krawatte nicht zu breit. Die Bindetechnik sollte gekonnt werden und die Krawatte aller Trumpfans zum Trotz nicht zu lang gebunden werden. Die Anzugsfarbe nicht zu hell wählen und auf eine hochwertige Verarbeitung der Nähte achten. Schon ist die Kleidung optimal und es kann losgehen.

Körpersprache:

Das Bewerbungsfoto zeigt uns als Mensch, als Persönlichkeit und ist damit unsere Markenbotschaft. Die Haltung auf dem Bild ist somit ausschlaggebend. Die Person ist am besten immer der Kamera zu gewandt und lächelt in die Kamera. Bitte kein aufgesetztes Lachen. Dies ist nicht natürlich und verfälscht die eigene Botschaft. Kurz vor dem Abdrücken des Fotografen wegschauen, Muskeln entspannen und dann in die Kamera lächeln. Positiv und mit einer inneren Ruhe gelingen die Fotos und werden Sie als Person wiedergeben.

Muss ein Bewerbungsfoto sein

Seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist das Foto zwar nicht mehr Pflichtbestandteil einer Bewerbung. Wir sagen aber ganz klar: Fügen Sie ein Bild bei. Wichtig auch – ein aktuelles Bild sollte es sein. Der Recruiter macht sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von Ihnen, wenn er/sie ihre Bewerbung durchliest. Hat man die erste Hürde genommen und wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen, dann ist es nicht förderlich, wenn das Bild, welches mit der Bewerbung abgegeben wurde, auf einmal nicht mehr stimmig ist. Was würden Sie denn antworten, wenn Sie gefragt werden, warum ein altes/älteres Bild verwendet wurde: Ich hatte kein aktuelles zur Hand, ich fand mich damals schöner als jetzt, auf die schnelle konnte ich kein neues Fotos bekommen…Urteilen Sie selbst, wie diese Antworten wirken – auf den Recruiter und auf Ihre Marke.

 

 

 

 

 

 

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